Vor einem Jahr habe ich mehrere Monate in Portugal verbracht, weil ich dort eine Workation gemacht habe. In einem kleinen Dorf in der Region Guimarães ist mir eine etwa vier Wochen alte Katze begegnet. Sie war krank, viel zu klein und ich wusste, dass ich sie nicht einfach zurücklassen konnte.
Ich habe sie aufgepäppelt, tierärztlich versorgen lassen und später mit nach Deutschland genommen. Heute heißt sie Veni. Sie ist der Grund, warum es Luveni überhaupt gibt.
Zurück in Deutschland konnte ich die anderen Katzen aus diesem Dorf einfach nicht vergessen. Deshalb bin ich wieder nach Portugal gekommen. Diesmal nicht für einen Urlaub oder eine Workation, sondern für mehrere Monate – mit dem Wunsch herauszufinden, wie ich den Katzen dort langfristig helfen kann.
Gemeinsam mit dem Tierheim vor Ort möchte ich möglichst viele Katzen kastrieren lassen, damit immer weniger Kitten auf der Straße geboren werden. Die erwachsenen Katzen sollen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und dort regelmäßig versorgt werden. Für die jungen Kitten wünsche ich mir dagegen ein liebevolles Zuhause, in dem sie sicher aufwachsen können.
Luveni ist ein kleines privates Projekt von mir. Wenn ich auch nur ein paar Katzen helfen konnte, hat es sich für mich schon gelohnt. Vieles entwickelt sich unterwegs und genau das macht es irgendwie auch aus.
Diesen Weg teile ich auch auf Instagram, weil ich hoffe, dass ich damit auch andere Menschen motivieren kann. Denn manchmal können schon ganz kleine Projekte viel bewirken.